Kurzes Resümee zur Hauptversammlung des DAV in München

1. Resolution für eine konsequente Klimapolitik

“Der Deutsche Alpenverein wendet sich mit dieser Resolution an die Politikerinnen und Politiker in den Ländern und Kommunen und insbesondere im Bund: Die Bundesregierung hat ein Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht, das mit der Klimaneutralität 2050 ein hochgestecktes Ziel formuliert, vor wesentlichen Maßnahmen wie einer tatsächlich wirksamen Abgabe auf den CO2-Ausstoß aber zurückschreckt. Der Deutsche Alpenverein fordert die Bundesregierung deshalb auf:

Gestalten Sie eine konsequentere und sozialverträgliche nationale Klimapolitik, die der Klimakrise als einer existentiellen Gefährdung entschieden entgegenwirkt! Setzen Sie sich gleichzeitig in der europäischen und weltweiten Klimapolitik dafür ein, dass die Staatengemeinschaft an den gesteckten Klimaschutzzielen festhält und diese konsequent verfolgt.

Diese Aufgabe verlangt eine mutige Politik – und das notwendige Vertrauen der Gesellschaft für eine solche Politik! Der Deutsche Alpenverein ruft all seine Mitglieder und die Gesellschaft insgesamt auf, durch persönliches Verhalten dem
Voranschreiten der Klimakrise entgegenzuwirken und wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz zu unterstützen.

Die Zeit des Zauderns ist vorbei, wir müssen handeln. Jetzt!

2. Selbstverpflichtung des DAV zum Klimaschutz

Die Hauptversammlung fordert Bundesverband, Landesverbände und Sektionen auf, in den Handlungsfeldern Emissionserhebung, Emissionsbereich Infrastruktur und Emissionsbereich Mobilität Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Emissionen deutlich zu senken.

Der DAV unterstützt das Pariser Klima-Abkommen uneingeschränkt; für das Ziel seiner eigenen Klimaneutralität ist in dem vorzulegenden Gesamtkonzept ein ambitionierter Zeitraum zu definieren.

3. Klimabeitrag des DAV

Ab 2021 soll pro Vollmitglied und Jahr 1 Euro in einen Fonds fließen, aus dem Klimaschutzprojekte in den Sektionen, Landesverbänden und im Bundesverband finanziert werden. Bei 1,3 Millionen Mitgliedern macht das unter Berücksichtigung der geltenden Beitragsermäßigungen rund eine Millionen Euro pro Jahr aus.

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Nach Vorlage und Beschluss des noch zu erarbeitenden Gesamtkonzepts im nächsten Jahr, wird sich zeigen, ob der jetzt beschlossene Klimabeitrag für die anstehenden Aufgaben im DAV adäquat ist.

Thema Mountainbike: Die Delegierten entschieden, dass der DAV Berg-Pedelecs (E-Bikes, E-MTB) und Mountainbikes in seinen Konzeptionen zukünftig unterschiedlich behandeln wird. Das betrifft zum Beispiel Ausbildungen, Kurskonzepte und Kommunikationsmaßnahmen.

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