Durchquerung der Lechtaler Alpen

Datum: 29/07/2023 - 08/08/2023 | Uhrzeit: 00:00 - 23:59

Durchquerung der Lechtaler Alpen zum Teil auf dem Adler Weg

Liebst Du die Vielfalt? Liebst Du weite Aussichten? Bist du neugierig?

Dann könntest Du hier richtig sein ……

Die Lechtaler Alpen bilden eine Kette in den Nördlichen Kalkalpen im Westen Österreichs. Zahlreiche Alpenvereinshütten und Höhenwege ermöglichen mehrtätige Touren. Markant ist ein vielfältiger Gesteinsaufbau aus Sedimenten, der zu einem sehr abwechslungsreichen Landschaftsbild beiträgt. Der einzige Dreitausender der Nördlichen Kalkalpen, die Parseierspitze, befindet sich in den Lechtaler Alpen. Die Lechtaler Alpen bilden auch die größte Gruppe der Nördlichen Kalkalpen.

  1. Tag : Treffen im kleinen Ort Klösterle. Kennenlernen, Überprüfung der Ausrüstung, erste direrkte Infos
  2. Tag: Kurze Autofahrt nach Stuben. Dort auf einem Parkpltz stellen wir unsere Autos ab. Ein Bus bringt uns nach Lech. Die ersten rund 1000m hm überwinden wir mit der Rüfikopfbahn bis auf 2345m.  Ein erster Gipfel – die Rüfikopfspitze 2632m – zeigt uns einen Teil des Weiterweges. Absteigend und dann im leichten Auf- und Ab gelangen wir zur Stuttgarter Hütte 2304m – unserem ersten Übernachtungsziel.

625 m bergauf         670m bergab   Gehzeit rund 4:30 Stunden

  1. Tag: Direkt hinter der Hütte verläuft der Anstiegsweg zur Valluga 2809m. Insbesondere beim Abstieg ist gewisse Sorgfalt notwendig, dann aber geht es auf bequemen Pfad in der Höhe von 2400m unterhalb des berühmten Arlberger Klettersteiges (Weißschrofenspitze 2752m) bequem zur Leutkirchner Hütte 2261m.

1050m bergauf           1000m bergab         Gehzeit rund 6 Stunden

  1. Im stetigen weiten Auf- und Ab erreichen wir nach ca. 2:30h das Kaiserjochhaus 2308m – wie geschaffen für eine Brotzeit oder ähnlichem. So gestärkt dürfte der Weiterweg kein Problem werden. Über die Grilonscharte am Hintersee vorbei (einzelne versicherte Stellen) erklimmen wir noch einen kleinen Gipfel (Saumspitze 2624m) , bevor es abwärts zu nahen Ansbacher Hütte 2347m geht.

1050m bergauf        950m  bergab        Gehzeit rund 6:30 Stunden

  1. Direkt nahe bei der Hütte erreichen wir das Winterjöchl 2500m. Dort können wir mal einen Blick auf den Augsburger Höhenweg ( der anspruchsvollste Höhenweg der Nördlichen Kalkalpen) werfen – gerne erzähle ich mehr dazu ( die Schwierigkeiten liegen im T5 -Bereich).

Dann geht ins zügig bis ins sichtbare Tal hinunter und – man ahnt es schon, natürlich auf der anderen Seite wieder bergauf zur ( berühmten oder soll ich sagen berüchtigtigen) Memminger Hütte am Unterwisee 2241m. Dort laufen Adlerweg, der so bekannte E5 und der Tansalpenweg zusammen.

840m bergauf       1000m bergab      Gehzeit rund 5:30 Stunden

  1. Am anderen Morgen streben die „E5 – Anwärter“ auf das steile Seeschartenjöchl 2600m zu. Diese Strecke müssen wir noch mit Ihnen gemeinsam gehen, direkt danach schwenkt unser Weiterweg nach links zur Großbergscharte 2478m. Über die Schieferscharte 2611m erreichen wir dann schnell das Würtemberger Haus 2222m.

740m bergauf         780m bergab           Gehzeit 4:30 Stunden.

  1. Gestern war es einfach herrlich so geruhsam die herrliche Bergwelt zu genießen, so wiederholen wir das Ganze erneut. Der Übergang ist an zwei Stellen versichert ( eine steile Rinne), dürfte aber normalerweise keinerlei Schwierigkeiten mit sich bringen. So genießen wir an der Steinseehütte 2056m die herrliche Aussicht.

530m bergauf          700m bergab        Gehzeit  4:00 Stunden

  1. Es soll ja auch Urlaub sein ( und damit der „letzte“ Tag nicht so lang wird) erwartet uns heute ein noch kürzerer Tag – was die Gehzeit angeht. Wir befinden uns jetzt aber in den „wilden Lechtalern“ – rings herum die schönsten Kletterberge. Wir bestaunen diese gerne – heute, nach dem gesicherten Aufstieg zur Dremelscharte 2434m und nachdem wir uns von dem so malerischen Steinsee losgerissen haben, nehmen wir die Möglichkeit wahr, mal in den Aufstieg zur Dremelspitze hineinzuschnuppern. Nur die ersten Meter, denn die weiteren Schwierigkeiten liegen erneut im T5 Bereich und sprengen den veranschlagten Schwierigekeitsgrad der Tour.

500m bergauf          400m bergab        Gehzeit: (nur der Übergang)  2:30 Stunden

  1. Heute sind wir richtig ausgeruht, so dass wir uns auf den grandiosen und einsamen Übergang zur Muttekopfhütte 1940m einfach nur freuen. Noch ein Gipfel ? – der Muttekopf mit 2774m liegt faktisch direkt am Weg — eine Aussicht über Silvretta, Verwall, weit hin bis zu Ötztaler Alpen –  der krönende Abschluss. Der Weg zeigt nochmals alle Fazetten der Lechtaler – auch eine gesicherte Stelle mit Stahlketten. An der Hütte – noch eine Belohnung – so der Hinweis: die Muttekopfhütte ist ein kulinarisches Highligt – ein Gourmetrestaurant am Berg. Da bleiben wir doch gerne!

1300 m bergab und bergauf (mit Gipfel)   Gehzeit : 6:30 Stunden

  1. Im Abstieg noch eine kleine Überraschung: an der Untermarkter Alpe 1500m erwartet uns der Alpincoaster – eine faktisch Sommerrodelbahn bis runter auf 1000m. Was für eine Tour 200 bergauf 650m bergab  ( gesicherte Stellen)    Gehzeit 2:30 Stunden

…. Dort werden wir dann von Taxis wieder zurück zum Auto gebracht.

Noch eine Übernachtung – wie am Anfang – in der Ortschaft Klösterle.

  1. Auf der Heimfahrt versuchen wir uns an alle Erlebnisse zu erinnern —-

 

 

 

 

Kursinfo
Schwierigkeit durchwegs T 2  an einigen Stellen T 3
Teilnehmer: min. 5 – max. 11
 
Kurskosten: 235,-€ EUR (Mitglieder Sektion Gummersbach)
 
Kurskosten von Nichtmitglieder abweichend.
 
Zusätzliche Kosten: eigene Kosten ca 700,-€  plus An- / Abfahrt (Fahrgemeinschaften werden angestrebt), Getränke etc.
Diese Kosten sind ca. Kosten und können abweichen.
 
Touenleiter: Manfred Blanke
Telefon: 02261/920 524
eMail: M.Blanke@dav-gm.de
 
Anmeldeschluss: 18.Juni 2023
Buchungsnr.: BW-2023-2
 
Info:

Es gelten der Teilnehmerbedingungen der Sektion Gummersbach