Der Tauernhöhenweg

Wann

23/08/2024 - 31/08/2024    
Ganztägig

Veranstaltungstyp


test

Anspruchsvoll, aussichtsreich, atemberaubend schön
(
BW-02-2024)
Anmeldeschluss 01.06.2024


Vielmehr ist es eine anspruchsvolle Überschreitung des Tauernhauptkammes. Die einzelnen Tagesetappen erfordern größtenteils absolute Trittsicherheit. Kurze am Seil gesicherte Gratpassagen sind ebenso zu bewältigen, wie ein nicht ungefährlicher vergletscherter Abschnitt ( Grödeln werden gestellt). Für alle ein hoffentlich traumhaft schönes Erlebnis

https://youtu.be/EUENASgk5ow      (Vorschau der Tour auf YOUTube)

1. Tag:

Anreise (Fahrgemeinschaften werden angestrebt) ins Maltatal ( Tal der stürzenden Wasser).

Das auf bereits 1931 m gelegene Hotel Maltatal ist unser erstes Ziel. In dieser grandiosen Umgebung wächst bereits die Vorfreude. Mit den fantastischen Aussichten werden wir uns von der langen Anfahrt perfekt ausruhen.

2. Tag:

Heute lassen wir es ruhig angehen. Auf dem breitem Uferweg längs der Kölnbreinsperre ( hat die höchste Staumauer Österreichs 200m hoch) sammeln wir weitere Eindrücke. Zwecks erster Akklimatisierung steigen wir auf einem Pfad rund 400 hm auf die Arlhöhe 2343m hinauf. Nach einer schönen Pause auf demselben Weg wieder hinab und weiter auf dem Uferweg zur Osnabrücker Hütte

Aufstieg rund 500 hm
Abstieg  400 hm
Strecke rund 11 km
Gehzeit rund 4 Std.

3. Tag:

Direkt nach der Hütte geht es steil rund 300 hm hinauf. Ein toller Platz neben einem Wasserfall lädt  zur ersten Pause ein. Danach im stetigen Bergauf überschreiten wir die Großelendscharte 2675m. Der Weiterweg führt uns im stetigen Auf- und Ab ( eine seilgesicherte Stelle sowie ein Schneefeld werden überwunden) zum Hannover Haus 2565m . Vielleicht nehmen wir aber auch noch den Aufstieg zur Arnoldhöhe je nach Lust und Laune als Abstecher mit in Kauf ??

Aufstieg 850hm
Abstieg 350hm
Strecke rund 8 km
Gehzeit 4 – 4,5  Stunden

4. Tag:

Der heutige Übergang ist ernster Natur. Vom Hannover Haus verläuft der Steig im leichten Auf und Ab am Hang entlang. Einige Stellen des schmalen felsigen Steiges sind dabei seilversichert. Ein traumhaft schöner Rastplatz ist bei der Mindener Hütte (Selbstversorgerhütte). Von dort verläuft der Steig dann fast waagerecht auf eine Senke zu. Unterhalb des Romatenspitzes kann es zum Durchstieg und weiteren Querung von oft vorhandenen Schneefeldern kommen. Dann läuft der Steig gemütlich bei der Hagener Hütte 2476m aus.

Aufstieg 500hm
Abstieg 600hm
Strecke 14 km
Gehzeit 5 Stunden

5. Tag:

Nach der herzlichen Aufnahme und Bewirtung  auf der Hütte unserer Partnersektion, geht es  erstmal nur bergab  bis nach Sportgastein. Im Valeriehaus können wir uns nochmals stärken, bevor wir erneut durchs Tal und dann immer steiler werdend zum Niedersachsenhaus 2471m aufbrechen. Das Niedersachsenhaus liegt wunderbar unterhalb des über 3000m hohem Petzeck auf einem Felsensporn.

Aufstieg 900hm
Abstieg 900hm
Strecke rund 11,5 km
Gehzeit 5 – 5,5  Stunde

6. Tag:

Heute sollten wir uns nicht von der grandiosen Aussicht ablenken lassen. Unterhalb des Niedersachsenhauses gibt es einen mittlerweile nicht mehr gepflegten Übergang (Verwaltersteig) zum Naturfreudehaus. Dadurch ersparen wir einen größeren Umweg. Zwei geröllige Rinnen werden wir mit Sorgfalt überqueren und so bereits nach rund einer Stunde auf dem Naturfreundehaus 2175m unsere erste Pause genießen. An den Ruinen der Goldgräber vorbei steigen wir dem sichtbaren steilen Aufstieg entgegen. Ein Besuch der winzigen Rojacher Hütte 2718m darf nicht fehlen. So sind wir fit für die letzten „Klettermeter“ im Blockfels und über Eisenkrampen direkt über den Grat und Gletscher vorbei. Viel zu schnell vorbei geht das Vergnügen und wir stehen vor dem Zittelhaus. Zusammen mit einer Wetterstation direkt auf dem Gipfel des Hohen Sonnenblickes 3105m.

Aufstieg 950hm
Abstieg 300hm
Strecke 6,5 km
Gehzeit rund 4,5 Stunden

7. Tag:

Nachdem wir gestern lange den 360 Grad Blick auf Berge und Täler hoffentlich genießen durften, steigen wir heute zunächst auf dem bekannten Steig bis kurz unterhalb der Rojacher Hütte ab.

Dann weglos in den Talkessel, weiter suchen wir uns am Gletschertor vorbei einen Übergang und steigen zunächst rund 300hm zur Niederen Scharte 2695m auf. Nochmals ein Blick zurück und es geht zunehmend steiler werdend über Fraganter Scharte auf die Ernst-Herzig-Johann Spitze 2933m.

Das meiste haben wir geschafft. Weiter geht es über einen immer schmaler werdenden Grat, über einen Felsblock mit Eisenkrampen auf das Scharreck 3122m. Eine lange Pause sollte bei den vielen Eindrücken jetzt sein. Weiter geht es über den Grat ( Seilversichert) zur Baumbachspitze 3105m.

Dort legen wir die Grödeln an, um am rechten Rand ( im Abstieg gesehen)  auf dem Wurtenkees längs des dortigen Jahresskibetriebes zur Seilbahnstation abzusteigen. Noch ein paar Meter und wir erreichen die Duisburger Hütte 2572m.

 Aufstieg 950hm
Abstieg 1300hm
Strecke 9 km
Gehzeit rund 5,5 Stunden

8. Tag:

Heute geht alles ganz schnell. Nach rund 400hm Abstieg stehen wir bereits vor der Station der Mölltaler Gletscherbahn. Diese bringt uns unterirdisch ins Tal. Dort bei einem Glas Bier usw. warten wir auf das Taxi, welches uns zurück ins Maltatal zum bekannten Hotel bringt

9. Tag:

Ausgeruht und mit frischen Sachen und vielleicht mit ein bisschen Wehmut machen wir uns auf die Heimreise

Termin: 23. – 31.08.2024
Schwierigkeiten durchgehend T 2, drei Tage oft T 4

Teilnehmerzahl: mindestens 5 , höchstens 9 

Kosten: eigene Kosten ( An-Rückreise, Getränke etc.) plus Übernachtung/HP 550,-Kurskosten 225,-€   plus 15, – €  Klimabeitrag = 240,- €

Tourenleiter:
Manfred Blanke
M.Blanke@dav-gm.de
02261 920 524

Es gelten der Teilnehmerbedingungen der Sektion Gummersbach

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