Durchquerung der Schladminger Tauern

Datum: 07/07/2021 - 13/07/2021 | Uhrzeit: 00:00 - 23:59

Südlich des Dachsteinmassives und der Bergstadt Schladming breiten sich die wasserreichen Schladminger Tauern aus, und stehen dem prominenten Gegenüber des Dachstein weder in landschaftlicher Schönheit noch in der Höhenlage nach. Der Höhenweg durch die Schladminger Tauern zählt wegen seiner geologischen Besonderheit, dem Artenreichtum an Bergpflanzen und Wildtieren und dem besonderen Flair der umliegenden Bergwelt wohl zu einer der besonderen Wandertouren im Alpenraum. Von den 300 Bergseen und fast 150 Wasserfällen der Niederen Tauern findet man einen Großteil in den Tälern, Kesseln und Karen der Schladminger Tauern. Unberührte Wildbäche mit tosenden Wasserfällen und vielen kleinen Zuläufen aus den Quellgebieten der Tauern-Wasserlandschaft machen den Reiz aus. Hunderte Kilometer an Wanderwegen führen hier zu beeindruckenden Gipfeln und schier unzähligen malerischen Bergseen. Einen ganz besonderen Eindruck erlebst Du auf der Tour durch die Klafferkessel und bei den Goldlacken. Eine arktische Seenlandschaft mit ganz eigener Flora, die man ansonsten nur in nördlichen Breitengraden vorfindet.

1. Tag
Ankunft in einem Hotel in Rohrmoos. Überprüfung der Ausrüstung, Kennenlernen,
erste Infos, Abendessen

2. Tag
Die Sachen sind schon vor dem Frühstück gepackt, da eine Übernachtung auf der
Hochwurzenhütte nicht mehr möglich ist, wollen wir so früh wie möglich an der
nahen Seilbahnstation sein. Die ersten 600hm überwinden wir so zügig. Auf 1849m erwartet uns schon eine herrliche Rundumsicht. Hinter uns der Dachstein und vor uns unser Weg – die Vorfreude steigt mehr und mehr. ES geht leicht ansteigend über das Roßfeld an den Spuren der Bergbaugeschichte vorbei bis nach rund 5 km die Steigung spürbarer wird und der erste Felskontakt unter unseren Schuhen zustande kommt. Unterhalb des Schiedecks 2339m geht es vorbei und dann malerisch an Seen vorbei zur Ignatz-Matis-Hütte 1989m am großem Unteren Giglachsee.
Rund 10 km 850m Aufstieg 700m Abstieg Gehzeit ca. 4:30 Std.

3. Tag
Sanft ist der Anstieg auf die Rotmandlspitze 2453m. Oben dreht man sich um 360
Grad, so umfassend ist der Rundumblick. Zunächst gemütlich, dann steiler kommt man schnell zur Kleinprechthütte 1872m, die genau passend zu einer Zwischenpause einlädt. So gestärkt ist die nächste Steigung, die nur zum Schluss steiler ist, eine willkommene „Übung“. Oben auf der Trockenbrotscharte 2237m baut sich direkt vor uns der Hochgolling, mit 2862m der höchste Gipfel auf. Das verschieben wir auf morgen und steigen über Grashänge zur Landwirseehütte 1982m ab – unserem Tagesziel.
Rund 11 km rund 1000 hm im Auf- und Abstieg Gehzeit rund 5 Std.

4. Tag
Wenn der „Wettergott“ uns hold ist und auch sonst die Bedingungen stimmen,
besteht für Interessierte die eventuelle Möglichkeit dem Hochgolling auf sein Haupt zu steigen. Hier liegen die Schwierigkeiten im Gegensatz zur übrigen Tour ein wenig höher ( T3+). Die anderen verweilen dann eine Wartezeit auf der Hütte bevor sich unsere Gruppe auf der nahen Gollingscharte 2326m wieder vereint. Von da geht es zügig bergab bis in den Gollingwinkel, der eine ganz eigene Anziehungskraft hat(gilt als einer der schönsten „Talabschlüsse“ Österreichs). Noch ein paar Meter und dann taucht die Gollinghütte 1641m vor uns auf.
Rund 5,5 km 500m Aufstieg 850m Abstieg Gehzeit ca. 3 Std.
mit Gipfel rund 550hm im Auf- und Abstieg plus Gehzeit 3-3,5 Std. zusätzlich

5. Tag
Steil, aber unschwierig geht es heute Morgen direkt rund 1000hm hoch auf den
Greifenberg 2618m hoch. Alle Mühen des Aufstieges sind vergessen – der Blick über den Klafterkessel sucht seinesgleichen. Unzählige Seen breiten sich in einer Landschaft aus, die einen ein wenig an Schottland erinnert. Erst über Felsen, dann zunehmend sanfter erreichen wir diese Seen. An Ihnen vorbei erreichen wir eine weitere Scharte und schauen in eine grüne Landschaft. Weiter geht es zügig nach unten, bevor plötzlich und unerwartet die große Preintaler Hütte 1657m vor uns auftaucht. Der Sonnenuntergang auf der Terrasse ist einmalig.
Ca. 8,5 km rund 1000m Aufstieg 960m Abstieg Gehzeit rund 5 Std.

6. Tag
Heute heißt es früh losgehen. Sanft steigt der Weg an auf ein Hochplateau.
Unter uns glänzt zum ersten Mal der Wasserspiegel des Riesachsees auf rund 1300m. Der Anblick wird uns die nächsten Stunden begleiten. Der Weg zieht sich in einem stetem Auf- und Ab an der Bergkette entlang. Einige kleinere Schwierigkeiten sollten überwunden werden ( T 2+). Immer die Zeit ein wenig im Auge sollte es locker möglich sein, die Bergstation Planai 1828m zeitig zu erreichen, so dass wir die restlichen Höhenmeter mit der Seilbahn knieschonend abwärts schweben. Unten mit einem Taxi zu unserem Hotel.
13 km 800m Aufstieg 600m Abstieg Gehzeit rund 7 Std.

7. Tag
Frisch geduscht und ausgeruht machen wir uns mit ein wenig Wehmut, aber voller
Erlebnisse auf den Heimweg.

Kursnummer: BW – 2022 – 01
Zeitraum: 07. – 13.Juli 2022
Mindestanzahl Teilnehmer: fünf (5) höchstens: 11
Schwierigkeiten: in der Regel T 2 (siehe Beschreibung) sonst wie angegeben
Kondition einfach, einzeln mittel
Kosten: eigene ca. 520, -€ (Übernachtung, HP, Taxi, Seilbahn)
dazu kommen Kosten für Getränke, Kuchen etc.
eigene Anfahrt (Bildung von Fahrgemeinschaften wird angestrebt)
Kurskosten: 195,-€
Anmeldeschluss: 08.05.2022
Es gelten die Teilnehmerbedingungen der Sektion Gummersbach

Tourenleiter: Manfred Blanke M.Blanke@dav-gm.de

Kursinfo
Schwierigkeit einfach, einzeln mittel
Teilnehmer: min. 5 – max. 11
 
Kurskosten: 195,- € EUR (Mitglieder Sektion Gummersbach)
 
Kurskosten von Nichtmitglieder abweichend.
 
Zusätzliche Kosten: ca. 520, -€
Diese Kosten sind ca. Kosten und können abweichen.
 
Touenleiter: Manfred Blanke
Telefon: 02261 920 524
eMail: M.Blanke@dav-gm.de
 
Anmeldeschluss: 08.05.2022
Buchungsnr.: BW – 2022 – 01
 
Info:

Es gelten der Teilnehmerbedingungen der Sektion Gummersbach