Vom Brenner bis fast nach Meran

Datum: 06/08/2021 - 16/08/2021 | Uhrzeit: 00:00 - 00:00

 

Stubaier Alpen sind jedem ein Begriff. Aber während viele die österreichische Seite kennen, ist die Richtung Italien hinter dem Hauptkamm liegende Seite noch recht unbekannt. Dort zieht sich unser Weg lang über Felsen und wilde Steige. Hohe Hütten und einmalige Aussichten werden uns für manche Anstrengung belohnen.

Tag 1: Anreise nach Pflersch (kurz hinter dem Brenner). Dort treffen und ruhen wir uns erstmal von der anstrengenden Hinfahrt in einem Hotel aus.

Tag 2: Mit dem Pflerscher Höhenweg haben wir gleich einen landschaftlichen Höhepunkt vor uns. Aber den muss man sich verdienen. Steil geht mit rund 1000 hm auf das Portjoch 2103m bevor es los geht. Trittsicherheit und jede Menge Aufmerksamkeit sind gefragt, da sich jetzt der schmale Steig am steilen Hang entlang schlängelt (zum Teil versichert). An der Tribulaunhütte 2369m am Sandsee werden wir müde aber voller Zufriedenheit gerne zurückschauen. Gehzeit rund 8 Std., 1600 hm Aufstieg, 400 hm Abstieg

Tag 3: Gleich vorab… der heutige Tag ist wesentlich kürzer aber mit zwei Gipfeln nicht weniger reizvoll. Der Hohe Zahn 2924m wird faktisch überquert, die Weißwandspitze 3017m würde uns ein paar zusätzliche Höhenmeter abverlangen (120hm) und dann haben wir schon die Magdeburger Hütte 2423m erreicht. So früh am Tag können wir heute verbrauchte Energien auftanken und den Tag gemütlich zu Ende gehen lassen oder noch eine Überraschung einbauen?? Gehzeit 3,5 Stunden, ca. 800 hm Auf- und Abstieg

Tag 4: Einer der landschaftlichsten, einsamsten und aufregendsten Etappen in den Stubaier Alpen führt uns auf die Bremer Scharte 2895m (Grenze zu Österreich) und meistens über Schneefelder und wildes Terrain zur Bremer Hütte 2413m, Gehzeit 5 Stunden, ca. 600 hm im Auf- und Abstieg.

Tag 5: Warum nicht mal ein hoher Berg … sollten die Verhältnisse stimmen besteigen wir heute die Innere Wetterspitze 3053m. Nicht ganz einfach – aber gut gesichert und vor allem mit leichtem Gepäck, da wir zur Bremer Hütte zurückkehren werden. Belohnt werden wir durch einen einmaligen Rundumblick. Gehzeit ca. 4,5 Stunden, ca. 600 hm im Auf- und Abstieg.

Tag 6: Ein Tag auf dem Stubaier Höhenweg. Ansteigend stehen wir schon bald bei einer alten Zollwachhütte am Simmigjöchl 2754m. Auch hier die Qual der Wahl … direkt dem Weiterweg folgen oder weglos aufsteigen auf den Aperen Feuerstein fast 3000hm hoch. Auf der Nürnberger Hütte 2278m bestaunen wir nicht durch die Architektur der Hütte, sondern auch den hervorragenden Kuchen. Gehzeit (mit Gipfel) rund 6 Std., ca. 700 hm Aufstieg und800hm Abstieg

Tag 7: Stetig ansteigend bis zur einer Zollwachthütte auf knapp über 3300m. Dort lassen wir das Gepäck zurück und nehmen gerne den kleinen Anstieg zum Gipfel des Wilden Freigers 3415m in Kauf. Nach dem Überblick nehmen wir unsere Rucksäcke wieder auf, überschreiten dann den Signalgipfel 3383m und klettern über einen schmalen Grat zum sichtbaren Becherhaus 3191m hinab. Außer der Wahnsinnsaussicht auf rundherum Gipfel und Gletscher sollten wir nicht versäumen der Kapelle, die damals extra für den Besuch der Kaiserin Elisabeth (Sissi) gebaut wurde, einen Besuch abzustatten. Gehzeit rund 6,5 Std., ca. 1200 hm Aufstieg, ca. 250 hm Abstieg

Tag 8: Heute gibt es 2 Möglichkeiten. Der interessante Weg wäre der uns schon bekannte Aufstieg zum Signalgipfel. Von dort über den sogenannten roten Grat zur Teplitzer Hütte 2586m absteigend. Gehzeit rund 5 Std., rund 400 hm Aufstieg, ca. 1000 hm Abstieg

Tag 9: Das heutige Teilstück ist nicht weniger schön, aber technisch nicht so anspruchsvoll. Trübener See, Egatjoch, Moarer Egetensse lenken uns auf unserem langen Weg ein wenig ab, bis wir auf der Schneebergscharte stehen und in nicht nur in ein altes Bergbaugelände blicken, sondern auch unser Ziel für heute sehen. Das Schutzhaus Schneeberg 2354m verwöhnt uns heute mit richtigen Betten und so heißen Duschen, das eine Warnung uns expliziert darauf hinweist. Gehzeit: ca, 6,5 Std., rund 1000 hm Aufstieg, ca. 1250 hm Abstieg

Tag 10: Bevor wir uns diesmal von der Bergen trennen, besteht die Möglichkeit ein Bergwerk von innen sich anzuschauen. Im Rahmen einer geführten Tour geht es in das Berginnere. Nach einer kurzen Stärkung werden wir das letzte Stück problemlos schaffen. Müde, aber glücklich sitzen wir im Gasthof Rabenstein und warten auf den Taxibus, der uns nach Pflersch zurückbringt. Gehzeit ca. 4 Std., ca. 200 hm Aufstieg, 1100hm Abstieg

Tag 11: Nach einer geruhsamen Nacht in einem Hotel treten wir die Heimreise an

Maximale Teilnehmerzahl: 9 (erforderlich sind mindestens 5)
Tourenführer: Manfred Blanke, Telefon: 02261 / 920 524, M.Blanke@dav-gm.de Ausrüstung: Nach Absprache & eigenem Bedarf (Grödel, Sitzgurt, Bandschlinge, Karabiner etc. kann von der Sektion gestellt werden.

Kosten: 190,00 € (Kurskosten), zzgl. eigene Kosten ca. 540,00 € zzgl. Kosten für Anfahrt, Getränke etc. Die Preise gelten für Sektionsmitglieder. Für Nichtmitglieder abweichend. Es gelten die Teilnehmerbedingungen der DAV Sektion Gummersbach.

Anmeldung: DAV-Buchungssystem BW-2021-03 Anmeldeschluss 01.06.2021

Kursinfo
Schwierigkeit 4 von 6
Teilnehmer: min. 5 – max. 9
 
Kurskosten: 190 EUR (Mitglieder Sektion Gummersbach)
EUR (nicht Mitglieder)
Zusätzliche Kosten: 540
Diese Kosten sind ca. Kosten und können abweichen.
 
Touenleiter: Manfred Blanke
Telefon: 02261 / 920 524
eMail: m.blanke@dav-gm.de
 
Anmeldeschluss: 01.06.2021
Buchungsnr.: BW-2021-3
 
Info:

Es gelten der Teilnehmerbedingungen der Sektion Gummersbach