Frühlingsfest am Vereinsheim

Am 25.04.2020, in der Zeit von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr findet an unserem
Sektionsheim ein Frühlingsfest unserer Sektion statt.
Bei Kaffee und Kuchen sowie Köstlichkeiten vom Grill,
gibt es für Kinder Kletterspaß an unserer Außenkletterwand und
für die Erwachsenen die Möglichkeit vieler Gespräche unter Gleichgesinnten.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit der Besichtigung unseres Vereinsheims und die Beratung zu unserem Angebot 2020.
Wir freuen uns auf einen gemütlichen Tag im Rahmen des
Familienfest mit vielen Interessierten

Online Mitgliederversammlung 2021

An dieser Stelle findet ihr die wichtigsten Informationen zur bevorstehenden Mitgliederversammlung, die aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation und wieder steigenden Infektionszahlen in diesem Jahr am 14.05.2021 um 19:00 Uhr als reine Online-Veranstaltung stattfinden wird.

Weitere Informationen unter: Mitgliederversammlung 2021

Klettersperre BGS in Lindlar

Hallo Zusammen.

BIS zum 15. MAI haben wir in dem Gebiet eine selbst auferlegte UHU-Sperre.
Die wir in Absprache mit dem Umweltamt eingeführt haben‼️
Sollte derzeit jemand vom Amt “erwischt” werden, zieht das keine direkte Konsequenzen nach sich.
Jedoch verringert das zukünftige Chancen auf Klettergebiete im Oberbergischen Kreis ungemein.
Denn außerhalb des Steinbruchs, hat der Kreis das Recht uns das Klettern auf Grund von gesichteten UHUs zu verbieten.
Wenn wir jedoch proaktiv und freiwillig zeigen, dass wir ein miteinander mit den Tieren können und respektieren,
steigen die Chancen auf weitere Klettergebiete in UHU-Gebieten.

‼️Des Weiteren ist das Klettergebiet noch nicht offiziell freigegeben‼️
Daher steht das Gebiet nur den engen Unterstützern des Projekts zu Verfügung.
Aber auch hier nochmal der Hinweis:
ERST AB DEM 15. MAI wieder 😉

Ich werde einen entsprechenden Hinweis und Flatterband bis Ostern an den Felsen angebracht haben.

Ich hoffe auf euer Verständnis und eure weitere Unterstützung in diesem Projekt.

Liebe Grüße

Mitgliedsausweise

Im Februar werden die Mitgliedsausweise 2021 seitens des Hauptverbandes versandt. 

Sollten diese unter Umständen bei Ihnen nicht ankommen, mag es an mehreren Gründen liegen. 

  • Sie sind seit dem 01.11.2020 umgezogen und haben die Adressenänderung nicht mitgeteilt.
  • Sie sind Barzahler und haben bisher den fälligen Jahresbeitrag noch nicht überwiesen.
  • Ihr Konto hat sich geändert, so dass der Jahresbeitrag nicht eingezogen werden konnte.

In all diesen Fällen helfen wir gerne weiter!
Eine Mail an Geschaeftsstelle@dav-gm.de und wir nehmen Kontakt auf und versuchen schnellstmöglich eine Lösung zu finden. 

Das gilt auch für diejenigen, die sich unter Umständen aus unbekannten Gründen,
mit dem Gedanken tragen könnten, dem Einzug des Jahresbeitrages zu widersprechen. 

Auch dem Fall bitten nehmen Sie vorher Rücksprache mit uns auf,
den durch den Widerspruch wird das Sektionskonto und damit faktisch die Allgemeinheit mit belastet. 

Dankeschön

Vorwort

Ein wunderschönes gutes Jahr 2021 verbunden mit Dank für Ihre Treue wünschen Ihnen die Verantwortlichen der Sektion Gummersbach. 

Mit viel Zuversicht wollen wir gemeinsam auf das kommende Jahr schauen. Auch wenn der Anfang zunächst äußerst „holperig“ erscheint, ist die Zuversicht da. 

So halten Sie ja alle das neue Bergisch in den Händen, ein Bergisch voller Planungen und Vorfreude auf gemeinsame Unternehmungen und mehr. 

Diese Planungen werden zudem auch durch Neuigkeiten (hier schon mal der Hinweis auf die Unternehmungen der Familiegruppe – siehe Homepage) sicherlich noch ständig erweitert werden. 

Herzlich einladen möchte ich einen jeden von Ihnen auch zur Mitgliederversammlung. Ein großer Saal ist angemietet, so dass wir da auch nicht nur den unter Umständen noch notwendigen Bestimmungen, sondern auch dem Wohl unserer Mitglieder gerecht werden können. Neuwahlen sowie die umfangreiche Satzungsänderungen sind mit ein Grund daran teilzunehmen. 

Wir Verantwortlichen würden uns freuen. 

Genauso wie wir uns freuen, wenn regen Gebrauch von Kursen und angebotenen Unternehmungen gemacht wird. Keine Sorge  – sollte entgegen der ausgesprochenen Zuversicht – das eine oder andere ausfallen müssen, kein Teilnehmer wird dann selbstverständlich mit irgendwelchen Kosten belastet. 

Aber wir – die Verantwortlichen wollen gar nicht so weit denken, sondern freuen uns lieber darauf, uns wieder mit Euch zu treffen und gemeinsames zu erleben. 

In diesem Sinne auf bald 

Manfred Blanke 1. Vorsitzender 

Buddy Beacon

Möglichkeiten und Grenzen

Wer gerne alleine in den Bergen unterwegs ist, der macht sich auch Gedanken zum Thema „Was wäre wenn“. Was wäre wenn etwas passiert und man selbst keine Hilfe mehr rufen kann? Was wäre, wenn jemand zu Hause sehen möchte wo man gerade unterwegs ist? Genau dafür gibt es den Buddy Beacon. Die Bezeichnung ist Englisch und bedeutet „Freund“ und „Leuchtfeuer“. Der Buddy Beacon ermöglicht also, dass man für seine Freunde ein digitales Leuchtfeuer anzündet, damit diese sehen wo man gerade ist.

Wie funktioniert es?

Auf der App (und nur auf der App) kann der Buddy Beacon aktiviert werden. Dies geht über die drei schwarzen Punkte im orangen Kreis am rechten unteren Eck der Kartenansicht. Damit wird das Auswahlmenü sichtbar und der Buddy Beacon kann ausgewählt werden:

Wird hier der Buddy Beacon ausgewählt öffnet sich das Einstellungsmenü. Hier kann ausgewählt werden, wie der eigene Tourenverlauf sichtbar gemacht wird und vor allem wer sehen soll, wo ich mich gerade befinden bzw. wo ich unterwegs war:

Somit kann jede(r) individuell einstellen, was sichtbar gemacht werden soll.

Empfängerseite

Wie seht es nun auf der Empfängerseite aus? Dort kann auf der Kartenansicht unter Layer (dort wo man die unterschiedlichen Karten auswählt) ganz unten der Layer „Buddy Beacon“ aktiviert werden. So wird sichtbar wo sich der Freund mit aktiven Beacon gerade befindet:

Grenzen des Systems

Die Übertragung der Daten funktioniert nur wenn es einen mobilen Internet-Empfang gibt. Darauf gilt es in den Bergen zu achten. Können die Daten nicht übertragen werden, erfolgt eine Speicherung direkt am Handy und sobald wieder ein Datenempfang vorhanden sind, werden die Daten übertragen.

Buddy Beacon kann übrigens auch verwendet werden, wenn man sich unterwegs treffen möchte. Zwei Freunde können sich zeitlich bewegen und sehen wo der andere schon ist. Das mühsame Updaten fällt weg, dafür kann man sich direkt zum Kollegen navigieren lassen.

Bedrohte Alpen

Die Alpenvereine aus Deutschland (DAV), Österreich (ÖAV) und Südtirol (AVS) schließen ihre gemeinsame Kampagne „Unsere Alpen“ mit einem positiven Resümee ab. Millionen Menschen wurden erreicht, das Image der Vereine als Mitgestalter der alpinen Zukunft wurde gestärkt. Die Kernbotschaft der Kampagne lautete: „Die Alpen sind schön. Noch. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen.“ Nun ist die Kampagne beendet, der Einsatz für die Bewahrung der Alpen aber geht weiter.

Vor genau zwei Jahren, am 4. Dezember 2018, haben die drei Alpenvereine DAV, ÖAV und AVS das Gemeinschaftsprojekt „Unsere Alpen“ lanciert: Drei zeitgleich stattfindende Pressekonferenzen in Bozen, Innsbruck und München bildeten den Auftakt für die erste internationale Sensibilisierungskampagne im Naturschutzbereich der Alpenvereine. Unter dem Slogan „Unsere Alpen – einfach schön!“ sollte fortan ein breites Publikum über die Ländergrenzen hinweg für die Bewahrung unerschlossener Gebirgsräume gewonnen werden. Und das hat auch geklappt, wie allein schon der Blick auf die sozialen Medien Facebook, Instagram und Twitter zeigt: So wurden im Jahr 2020 rund 3 Millionen Menschen über die diversen Social-Media-Kanäle der drei Alpenvereine erreicht, nochmals mehr als im Jahr zuvor (Gesamtreichweite 2019: 2,5 Millionen). Und der Hashtag #unserealpen wurde seit Beginn der Kampagne über 20.000 Mal in Instagram gepostet. Wie die Zugriffszahlen auf die sozialen Netzwerke außerdem belegen, konnte die Aufmerksamkeit für die Kampagnenbotschaft über die gesamte zweijährige Laufzeit des Projektes aufrechterhalten werden. Mit derselben Kontinuität wurden „unsere Alpen“ auch über die zentrale Website unsere-alpen.org an eine breite Öffentlichkeit rund um die zwei Millionen Alpenvereinsmitglieder vermittelt.

Ein europäisches Gebirge braucht europäische Akteure

Äußerst positiv bewerten die Alpenvereine in ihrer Bilanz die Internationalität des Projektes: Erstmals haben die Abteilungen Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit aller drei Vereine an einer gemeinsamen Kampagne gearbeitet – und dadurch deren Wirkkraft erheblich gesteigert, wie Josef Klenner, Präsident des DAV, feststellt: „Die Kampagne hat bewiesen, dass wir unsere Kräfte bündeln müssen, wenn wir etwas erreichen wollen. Die Alpen sind ein europäisches Gebirge, deshalb müssen wir auch international handeln.“ Einen weiteren positiven Effekt der Kampagne macht der Präsident des ÖAV, Andreas Ermacora, am Imagewandel der Alpenvereine fest: „Mit der Kampagne haben wir der Öffentlichkeit gezeigt, dass wir die Zukunft der Alpen mitgestalten wollen.“

Stimmungswandel in der Öffentlichkeit

Riedberger Horn, Skiverbindung St. Anton-Kappl usw. – Projekte der letzten Jahre, die zuvor durchgewinkt worden wären, lassen sich nicht mehr einfach so umsetzen. Die Gerichte und die Politik entscheiden vor dem Hintergrund eines massiven Stimmungswandels in der Öffentlichkeit inzwischen anders als früher. An diesem Stimmungswandel haben auch die Alpenvereine ihren Anteil, nicht zuletzt durch die Kampagne #unserealpen. Dabei sieht die Öffentlichkeit den Verzicht auf weitere Erschließungsprojekte nicht mehr in erster Linie als wirtschaftlichen Standortnachteil, sondern als Investition in die Zukunft. AVS-Präsident Georg Simeoni ist überzeugt: „Ob Verkehr, Wasserkraft oder Skigebietsausbau – mit der Kampagne haben wir die großen Themen des alpinen Naturschutzes aufgegriffen und dabei auch große Erfolge verbuchen können.“

 

Erschließungsprojekt im Kampagnenzeitraum 2018-2020 Aktueller Stand 2020
St. Anton-Kappl

(Zusammenschluss Skigebiete)

Die Skigebietsverbindung wurde im November 2018 durch das Bundesverwaltungsgericht in Wien gestoppt.
Riedberger Horn

(Zusammenschluss Skigebiete)

Der Alpenplan wurde gerettet. Das bayerische Kabinett hat im Mai 2019 nicht nur beschlossen, die Änderungen des Alpenplans am Riedberger Horn zurückzunehmen. Darüber hinaus werden in der Region auch zusätzliche Flächen dauerhaft als höchste Schutzzone C deklariert.
Pitztal-Ötztal

(Zusammenschluss Skigebiete)

Auf Antrag der Skigebietsbetreiber wurde die für 22. bis 24. Januar 2020 vorgesehene Verhandlung von der UVP-Behörde abgesagt. Die Alpenvereine gehen davon aus, dass die angesprochenen weiteren Erhebungen vor Ort zeigen werden, dass aufgrund des fortschreitenden Gletscherrückgangs derartige Projekte nicht zukunftsfähig sind.
Langtaufers-Kaunertal

(Zusammenschluss Skigebiete)

In der Sitzung der Südtiroler Landesregierung vom 15.04.2020 wurde die geplante Skiverbindung Langtaufers-Kaunertal abgelehnt. Die Oberländer Gletscherbahn AG hat Berufung beim Verwaltungsgericht Bozen eingelegt.
Sellrain-Silz/Kühtai

(Ausbau Wasserkraftwerk)

Finale Genehmigung und Baubeginn im Herbst 2020.
Sexten-Sillian

(Zusammenschluss Skigebiete)

Die Südtiroler Landesregierung hat die Verbindung unter der Bedingung gutgeheißen, dass die Genehmigung auf österreichischer Seite erfolgt.
Hochoetz-Kühtai

(Zusammenschluss Skigebiete)

Aktuell noch auf der Kippe und in Diskussion.
Grünten

(Sommernutzung Skigebiet)

Das Projekt der Ganzjahresnutzung des Skigebiets wird momentan verhandelt. Der DAV begleitet die Planungen kritisch.

Österreichische Alpinunfallstatistik

Österreichische Alpinunfallstatistik für den Sommer 2020: 

30 Prozent mehr alpine Unfälle – mehr Einheimische benötigten Rettung 

2.527 verletzte Bergsportler und 122 Alpintote – so die Bergsommerbilanz der Alpinunfallstatistik des Österreichischen Kuratoriums für Alpine Sicherheit. Im Vergleich zum Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre haben Alpinunfälle damit um mehr als 30 Prozent zugenommen. Insgesamt verunfallten mehr Männer als Frauen.

Das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit hat die Alpinunfallstatistik für den Sommer 2020 veröffentlicht: Zwischen dem 1. Mai und dem 30. September 2020 wurden von der österreichischen Alpinpolizei insgesamt 3.204 Unfälle aufgenommen, was einer Zunahme um rund ein Drittel entspricht. Besonders viele Unfälle mit tödlichem Ausgang ereigneten sich dabei zwischen Juli und September (90 Personen und damit 74 Prozent der tödlichen Unfälle).

Besonders viele österreichische Verunfallte 

51 Prozent der im Sommer 2020 Verunfallten waren österreichische Staatsbürger. Verglichen mit dem Durchschnittswert der zurückliegenden zehn Jahre bedeutet das eine Zunahme um fünf Prozent. 37 Prozent der Verunfallten hatten die deutsche Staatsbürgerschaft. Bei den tödlich verunfallten Personen stammten 55 Prozent aus Österreich und etwa ein Drittel aus Deutschland.

Blockiert, aber unverletzt

Neben den Verletzten und Toten barg die österreichische Alpinpolizei auch 1.213 unverletzte Personen. Diese befanden sich meist in Situationen, in denen sie blockiert war. Etwa ein Drittel aller Rettungen begründen sich also darin, dass individuelle physische oder psychische Leistungsgrenzen erreicht wurden und der alpine Notruf abgesetzt wurde. „Die Zahlen belegen, dass es vielerorts an Knowhow und Können mangelt“, bewertet das Kuratorium diesen Teil der Statistik.

Weitere Unfallzahlen im Detail 

  • Die Verunfallten waren mehrheitlich Männer (60 Prozent gegenüber 40 Prozent Frauen)
  • Die Hälfte der Verunfallten waren Wanderer – dabei waren Sturz, Stolpern oder Ausrutschen mit 75 Prozent die Hauptunfallursache
  • 27 Prozent mehr Personen wurden unverletzt aus einem Klettersteig geborgen – Hauptgrund, den Notruf anzusetzen, war zumeist Erschöpfung
  • Wie auch in den Vorjahren stieg die Zahl der beim Mountainbiken Verunfallten erneut an, was auf die weiter wachsende Zahl von Mountainbikern zurückgeführt wird.

Über die österreichische Alpinstatistik

Die vom Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit geführte Alpinunfallstatistik basiert auf der von der österreichischen Alpinpolizei geführten Alpinunfalldatenbank. Bezüglich ihres Umfangs und ihrer Qualität ist sie wohl einzigartig im Alpenraum. Mehr zur aktuellen Statistik auf der Website vom Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit.

So schmecken die Berge – auch daheim!

Hüttenrezepte zum Nachkochen

Jeder kennt es: nach einer langen Bergtour oder einem Skitag auf einer Hütte einzukehren, ist immer ein Erlebnis. Abgerundet wird der Tag mit einem super Hüttenessen, das in der Höhe immer besser schmeckt als zu Hause.

Wer davon einfach nicht genug bekommt, kann sich unser neues Mini-Rezeptbuch der Initiative „So schmecken die Berge“ herunterladen und so zu Hause das “Hüttenfeeling” selber nachkochen.

https://www.alpenverein.de/huetten-wege-touren/so-schmecken-die-berge-auch-daheim_aid_32376.html

Von der Bergkräuterlimo bis zur Gulaschsuppe

Hier findet jeder etwas, egal ob man auf Suppen, Herzhaftes oder süße Speisen steht. Von der Bergkräuterlimo über Schlipfkrapfen bis hin zu Moosbeernocken und Mohnkuchen ist alles zu finden. Die Zubereitung der leckeren Kreationen, mit Zutaten ausschließlich aus der Region, wird hier einfach beschrieben und die Zutatenangaben der Rezepte sind auf kleine Mengen heruntergebrochen.

Ein Muss für alle Hüttenliebhaberinnen und -liebhaber.

Lasst es euch schmecken!

Touren Familiengruppe

Liebe Familien, liebe Bergfreunde….

auch in diesem Jahr möchte ich Euch ganz herzlich zu den Angeboten  der Familiengruppe in der Sektion Gummersbach einladen. Aus uns allen nur zu bekannten Gründen musste ich letztes Jahr fast alle Wanderungen absagen. Ich hoffe, dass in diesem Jahr anders wird.

Wie Ihr seht, habe ich versucht, über das ganze Jahr ein attraktives Angebot für Euch zu erstellen.  Wie in vergangenen Jahren habe ich außer der monatlichen Wanderungen zwei mehrtägigen Wanderungen geplant.

Die erste wird in Sommerferien (Juli) in Alpen im Lechtal stattfinden. Die Einzelheiten könnt Ihr aus der Ausschreibung auf der Homepage entnehmen. 

Die zweite mehrtägige Wanderung plane ich in der ersten Woche der Herbstferien NRW im Spessart. Die genauere Informationen werde ich Euch dazu hier bald mitteilen.

Ebenfalls im Juli habe ich zweitägige Wanderung im Sauerland geplant mit einem Biwak unter den Sternen (hoffentlich 😊). Ich hoffe, dass für alle und jeden etwas dabei ist.

Unsere Wanderungen sind für eigentlich jeden. Nimmt doch Euren Omas, Opas, Tanten, Onkels, Bekannten, Freunde und seid mit mir gemeinsam unterwegs. Wie ich bereits in Bergisch geschrieben habe – wenn Ihr auch eigene Ideen habt, teilt Ihr sie mir mit– wir werden diese gemeinsam gerne umsetzen. Ich warte auf Eure Vorschläge!

Unten findet Ihr die Planung für dieses Jahr mit einer kurze Beschreibung was uns hoffentlich gemeinsam erwartet. Die Einzelheiten zu jede Wanderung (Treffpunkt, -zeit, etc.) werde ich separat ca. 4 Wochen vor der Wanderung mitteilen. 

Wer in der E-mail Verteiler aufgenommen werden möchte, bitte um Info unter:

familie@dav-gm.de

Ich freue mich auf Euch!

Arbeitseinsatz Klettergebiet Borghausen

Erfolgreicher Arbeitseinsatz im Klettergebiet Borghausen in Zusammenarbeit der Sektion Siegen und Gummersbach

Leider mussten wir im  Monat August das Klettergebiet Borghausen für einige Wochen im Plattensektor sperren.
Trockenheit und Stürme sorgten dafür, dass ein Baum, dessen Wurzeln schon stark unterspült und verfault waren,
an der Felskannte von oben abbrach und in einem anderen Baum , der etwas weiter unten stand stürzte.
Nun hing Baum in Baum und versperrte mit seinem Astwerk die Klettertouren.
Der ganze Bereich war nicht bekletterbar und das Betreten des Sektors war auch nicht ungefährlich.
Es bot sich ein Bild der Verwüstung. Ebenso war der Zustieg zu den Plattenrouten zerstört.
Danke an dieser Stelle auch an Reinhold, der direkt den Schaden mit der Camara dokumentierte und mir zukommen ließ.

Es war eine Herausforderung die Bäume zu beseitigen.  Sieben tatkräftige Helfer waren im Einsatz.
Vor allen brauchten wir Fachkundige, die mit Motorsäge umgehen konnten.
Wir konnten Jan und Florian aus der Sektion Siegen gewinnen, die fachmännisch die Bäume zerlegten.
Jan, unser Baumpfleger (wie gut wenn man Profis in der Sektion hat) musste aus dem hängenden Seil
den gestürzten Baum zerkleinern und konnte sehr gut die Gefahren beurteilen. Alles war sehr aufregend.

Dank Florian haben wir jetzt zwei wunderbare Naturbänke. (Sehr kreativ) Das andere Holz wurde direkt für Stufen und zur Befestigung der Wege verwendet.
Dirk erneuerte alle Stufen im Überhangsektor, so dass  jeder wieder vernünftig stehen kann beim Sichern.
Mac und Kuddel machten sich an die Stufen beim Abstieg bzw. Zustieg.
Kuddel meinte, die neuen Stufen seien so schön, dass man eigentlich genauso viel Freude daran haben sollte, die Stufen hoch und runter zu laufen,
wie am Klettern. Das durfte ich direkt ausprobieren, da ich bestimmt 6x den Weg zum Auto hin und zurück gelaufen bin um Materialien hin und her zu schleppen.
Lucas war das Mädchen für alles, er sägte, putze, schleppte. Er war der Erste der mit mir da war und den Felskopf von kleineren Felsbrocken und Erde befreite und der letzte,
der nach Aufräumarbeiten um 21 Uhr den Fels verließ.

Da er aber noch nicht genug hatte reparierte er am nächsten Tag noch den Weg zum Plattensektor, der abgerutscht war. Echt starke Leistung.
Ich war sehr dankbar über alle Helfer und den gelungenen Arbeitseinsatz.

Schön, dass es Menschen wie Fritz Blach gibt, dessen Erbe man antreten darf. Bei den Arbeitseinsätzen unter seiner Leitung konnte ich mir viel abschauen und lernen.
Dabei habe ich ein Verständnis dafür bekommen, was es heißt  Felspatin zu sein. Es bedeutet nicht nur, dass man mal nach den Haken schaut.
Ich freue mich immer, wenn ich Kletterer dazu begeistern kann, selber ein Auge für den Erhalt unserer Kletterfelsen in der Regien, zu entwickeln.
Das kann bedeuten kleinere Mängel direkt zu beseitigen, wie z.B eine Stufe, die sich gelöst hat. Steine von der Wand mit zu entfernen, Müll einzusammeln,
Zustiege von Dornen zu befreien, Meldung zu erstatten, wenn sonst etwas nicht stimmt,  mit dem Besen über staubige oder verdreckte Routen zu fegen.
All das sind kleine Gelegenheiten nicht nur Kletterer an unseren schönen Felsen zu sein, sondern auch Teil einer funktionierenden Klettercommunity.

Deshalb auch noch mal die Bitte, haltet euch an die vorgeschriebenen Regeln. Parkt auf den ausgewiesenen Parkplatzen und denkt an das Rauchverbot im Wald!

Wir sind jedoch noch nicht ganz fertig. Es fehlen noch viele Stufen. Der Weg von Oben nach unten ist lang und steil. Da freue ich mich auf tatfkräftige Unterstützung.
Meldet Euch, wenn ihr dabei sein wollt. Es finden auch immer wieder kleinere Arbeitseinsätze statt. Häufig auch während wir klettern.
Ja, man kann Beides wunderbar verbinden und ne Menge Spass haben.